EMO Hannover 2017 zeigte

vernetzte Produktion von morgen


Unter dem Motto Connecting systems for intelligent production präsentierten die Aussteller auf der EMO Hannover 2017 vom 18. bis 23. September Neuheiten, um die Welt der Metallver-arbeitung zu vernetzen und technologisch weiter zu optimieren. Es standen insbesondere cloud- und offlinebasierte Lösungen zur Vernetzung von Maschinen, Werkzeugen, Handhabungsmitteln und Fertigungsabläufen im Vordergrund, um die intelligente Produktion von morgen zu erreichen.


Vernetzte Maschinen, deren Betriebszustände jederzeit erfasst und statistisch ausgewertet werden können, sowie intelligente Werkzeuge in Verbindung mit intelligenten Werkzeugverwaltungssystemen stellen nur einen Aspekt der Fertigung von morgen dar. Verbesserte Servicestrukturen beim Kunden durch Datenbrillen, verständnisfördernde Projektionen von komplexen Werkzeugen unter Verwendung der Augmented Reality erhöhen den Kundennutzen. Doch auch Lösungen für den sicherheitsorientierten Umgang mit den erzeugten Daten wurden präsentiert.


Aus technologischer Sicht sind im Bereich der additiven Fertigung viele Neuheiten und Innovationen vorgetragen worden. Neben neuen Fertigungsma-schinen zur Herstellung additiver Bauteile präsentierten zahlreiche Aussteller neue Verfahrensvarianten und zeigten ihr Können anhand von unzähligen additiv hergestellten Bauteilen. Der Einsatz neuartiger Materialien, wie etwa CFK für Werkzeugmaschinenspindeln macht Prozesse schneller und produktiver. Angepasste Werkzeugauslegung sowie effizientere Werkzeugmaschinen ermöglichen darüber hinaus deutliche Produktivitätsgewinne bei der herkömmlichen spannehmenden Fertigung von Präzisionsbauteilen.


Im Folgenden wird beispielhaft beschrieben,

welche Trends und Themen die Produktionstechnik im Fokus hat.


Additive Manufacturing

Der Anteil der additiven Fertigung im industriellen Umfeld nimmt weiterhin zu. Dieser Trend war auf der EMO Hannover fast überall erkennbar. Dazu trugen nicht zuletzt die vielen beeindruckenden, additiv gefertigten Anwendungsbei-spiele an unterschiedlichen Ständen bei, mit denen die Aussteller über ihre Hard- und Softwarelösungen informierten. Additiv gefertigte Produkte können durch den generativen Aufbau bionischer Strukturen nicht nur belastungs- und gewichtsoptimiert hergestellt werden, sondern erlauben weiterhin die Integration zusätzlicher Funktionen, wie z.B. einen gezielten inneren Wärmeabtransport durch integrierte Kühlkanäle. Beim Metalldruck sind aktuell zwei Verfahren vorherrschend: das Pulverbettverfahren und das Laserauftragsschweißen. Kriterien für den Aufbau aus dem Pulverbett sind vor allem die hohe Gestaltungsfreiheit und mit 30 Mikrometern eine feine Auflösung.


Die EOS GmbH aus Krailling stellte auf ihrem Stand den additiv gefertigten Einspritzkopf eines Raketentriebwerks der Ariane Group aus. Durch Einsatz der pulverbettbasierten Technologie konnte die Bauzeit von drei Monaten auf 36 Stunden verkürzt, die Kosten halbiert und die Anzahl der Einzelteile von 248 auf ein einziges Bauteil reduziert werden. Ein an Bedeutung zunehmendes Thema ist die Qualitätssicherung beim generativen Aufbau, insbesondere beim Aufbau sicherheitsrelevanter Bauteile für die Luftfahrt. Gemeinsam mit der MTU Aero Engines AG erarbeitet EOS Monitoring-Lösungen, die mit Einsatz zahlreicher Sensoren den allgemeinen Systemzustand überwachen. Durch die kamerabasierte Kontrolle des Belichtungsprozesses und des Schmelzverhaltens des Werkstoffs wird zusätzlich die optimale Schichtqualität sichergestellt.


Neben dem Pulverbettverfahren informiert das Technologieunternehmen Trumpf aus Ditzingen auf seinem Messestand über das Laserauftragschweißen, das zehn Mal höhere Aufbauraten als das Pulverbettverfahren ermöglicht. Hierbei erzeugt der Laser auf der Bauteiloberfläche ein Schmelzbad, in das über eine Düse Metallpulver eingebracht wird. Dieses Fertigungsverfahren wird zum Aufbringen von Verschleißschutzschichten, der Reparatur von Bauteilen und zum Aufbau neuer Strukturen verwendet. Im Einsatz zu sehen waren die Trumpf Laser auf den Multitasking-Maschinen der Laser EX Serie, die der japanische Werkzeugmaschinenhersteller Okuma auf dem gegenüberliegenden Stand erstmalig in Europa präsentierte.


Durchgängige Lösungen aus einer Hand von der CAD/CAM-Software bis hin zur kombinierten Bearbeitung des Fertigteils präsentierte der Werkzeugmaschi-nenhersteller DMG Mori, Bielefeld. Mit der neuen Lasertec SLM können Bautei-le bis zu einer maximalen Größe von 300 mm x 300 mm x 300 mm aus dem Pulverbett aufgebaut werden. Die erstmalig präsentierte Lasertec 65 3D stellt sogar Bauteile mit einem Durchmesser von 650 mm und einer maximalen Höhe von 560 mm additiv her. Die rein für die additive Fertigung mit der Pulverdüse ausgelegte Maschine benötigt gegenüber dem Hybridmodell 45 Prozent weni-ger Stellfläche und bietet neben einem 40 Prozent größeren Arbeitsraum tech-nologische Neuerungen wie unterschiedliche Spurbreiten, höhere Laserleistun-gen bis 4 kW und die Fertigung reaktiver Materialien wie z.B. Aluminium und Titan.


Gänzlich ohne Laser werden Funktionsschichten und Bauteilstrukturen durch die additive 3D-Beschichtungstechnologie der im Schwarzwald gelegenen J.G. Weisser Söhne GmbH & Co. KG Werkzeugmaschinenfabrik erzeugt. Mittels eines patentierten Verfahrens wird einfaches Halbzeugmaterial rotierend auf eine Bauteiloberfläche aufgedrückt, durch die erzeugte Reibung aufgeschmol-zen und ein Materialübergang vom Halbzeug zum Bauteil bewirkt. Die auf der EMO Hannover ausgestellte Versuchsmaschine bietet für den additiven Aufbau einen Bauraum von etwa 800 mm x 300 m x 150 mm. Grundsätzlich bestünde allerdings das Potenzial, die Technologie auf Maschinen mit anderen Bauräu-men einzusetzen und neben dem additiven Auftrag mit weiteren Bearbeitungs-einheiten für die mechanische Nacharbeit zu kombinieren. Vorteilhaft gegen-über dem laserbasierten additiven Fertigungsverfahren mit Pulverbett sind eigenen Angaben zufolge die 10- bis 30-fach kostengünstigeren Halbzeugmaterialien, die mit zwei Litern pro Stunde 20-fach höhere Aufbaura-ten bei Aluminium und sogar bis zu 100-fach höhere Aufbauraten bei Stahl begünstigen. Wesentlicher Nachteil ist allerdings, dass derzeit keine komplexen Strukturen aufgebaut werden können.


Das Metall-Pulver-Auftragsverfahren der Hermle Maschinenbau GmbH aus Ottobrunn erfordert ebenfalls keinen Laser. Bei diesem thermischen Spritzver-fahren wird Metallpulver mit Hilfe eines Trägergases auf sehr hohe Geschwin-digkeiten beschleunigt und über eine Düse schichtweise auf die Bauteiloberflä-che aufgebracht. Dieses Verfahren hat zum Vorteil, dass kaum Einschränkungen bei der Materialwahl bestehen, solange es in Pulverform vorliegt, und dass der Auftrag von bis zu sieben unterschiedlichen Materialien in beliebigem Mischverhältnis auf Freiformflächen möglich ist. Weitere Vorteile sind die niedrigen Temperaturen von 200°C bis 300°C und die gute Kombinierbarkeit mit subtraktiven mechanischen Bearbeitungsverfahren, wie z.B. dem Fräsen oder Drehen, in einem Bearbeitungszentrum.


Mit der ganzheitlichen Software 3DXpert bietet das amerikanische Unterneh-men 3D Systems aus Rock Hill, South Carolina, eine vollständige Softwarelö-sung zur additiven Metallfertigung an. Der Hersteller, der selbst auch Maschi-nen im Bereich der additiven Fertigung produziert, präsentiert mit der Lösung eine hersteller- und verfahrensunabhängige Variante zur Erzeugung additiver Bauteile. Nach dem Import der Daten und der Positionierung des Bauteils lassen sich dessen Strukturen und Stützgeometrien für die Produktion nach-träglich leicht erzeugen und optimieren. Im Anschluss werden sowohl die Druckstrategie für einzelne Segmente des Bauteils festgelegt als auch die Scan-Bahnen berechnet. Da nach der additiven Herstellung noch eine Nach-bearbeitung einzelner Flächen und das Entfernen der Stützgeometrien erforder-lich ist, bietet die Software auch für diesen Prozessschritt einen Teilschritt an.


Brancheninitiative des VDW für die vernetzte Produktion


Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenhersteller) startete eine Brancheninitiative für die vernetzte Produktion. Ziel der Initiative ist die Entwicklung und softwaretechnische Implementierung eines Standards zur Anbindung unterschiedlichster Maschinensteuerungen an eine gemeinsame Schnittstelle. In einer ersten Projektphase beteiligen sich in einem Kernteam neben dem VDW namhafte Unternehmen wie DMG Mori, Emag, Grob, Heller, Liebherr-Verzahntechnik, United Grinding und Trumpf. Mit in dieser Form einzigartiger Kooperation von Firmen der Werkzeugmaschinenindustrie und dem VDW sollen Werkzeugmaschinen auf die digitale Zukunft vorbereitet und eine dringend notwendige Grundlage für "Industrie 4.0" geschaffen werden. Der geplante Standard soll einen Datenaustausch zwischen verschiedenen Maschinen mit unterschiedlichen Steuerungen vieler Generationen und eine Weitergabe an Fertigungsleitsysteme und/oder in die Cloud ermöglichen, um die Daten auszuwerten und für Optimierungsaufgaben zu nutzen. Somit liegt das Ziel der Initiative in einer durchgängigen Vernetzung der Produktion auf Basis einer sicheren Anbindung an EDV-Systeme und Clouds. Erste Ergebnisse sollen bereits Anfang 2018 vorliegen.


Intelligente Werkzeuge dank integrierter Sensorik


Der schwedische Werkzeughersteller Sandvik Coromant aus Sandviken stellt im Rahmen seiner Industrie 4.0-Initiative eine Reihe von Tools vor. Dabei wird unter dem Dach von Coroplus insbesondere die integrierte Sensorik in Werk-zeugen und Werkzeugaufnahmen während der Bearbeitung vorgestellt. Für schwingungsgedämpfte Bohrstangen, den Silent Tools, können die finalen Bearbeitungsschritte in aufwändigen Bauteilen durch App-basierte Systeme überwacht werden. Dem Kunden wird ersichtlich, ob das Werkzeug im Eingriff ist und wie die thermische Belastung in der Bohrstange ist. Somit wird der Fertigungsprozess von teuren und komplexen Bauteilen überwacht. Darüber hinaus geben intelligente Werkzeugaufnahmen Daten über Laufzeit, Belastung und Batteriezustand an eine App weiter und greifen damit den Gedanken des Predictive Maintenance auf. Feinbohrköpfe lassen sich zur Herstellung genauer Bohrungsdurchmesser durch eine App präzise einstellen. Eine vergleichbare Lösung bietet auch BIG Kaiser aus dem schweizerischen Rümlang an. Das Werkzeug muss somit nicht im Werkzeugvoreinstellgerät manuell eingestellt werden, sondern lässt sich beispielsweise durch eine App auf dem Tablet direkt in der Maschine auf verschiedene Durchmesser aus- und einfahren. Das ver-kürzt Prozessketten und reduziert unproduktive Nebenzeiten bei der Werk-zeugeinstellung.


Intelligente Rückwärtssenker zur innenliegenden Bauteilbearbeitung


Der Präzisionswerkzeughersteller Hermann Bilz aus dem schwäbischen Ess-lingen stellt seit vielen Jahren Rückwärtssenker her. Diese Werkzeuge kommen dort zum Einsatz, wo die zu bearbeitende Fläche nur durch eine Bohrung zu erreichen ist, z.B. in geschlossenen Gehäusen. Durch eine Drehrichtungsumkehr fährt die Werkzeugschneide aus. Um nach der Bearbeitung das Werkzeug aus der Bohrung zu ziehen, ist ein Einfahren der Schneide zwingend notwendig. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts mit O. Bilz und EWS hat die Fa. Hermann Bilz einen Rückwärtssenker entwickelt, der das Einfahren der Werkzeugschneide überwacht. Die Daten werden über ein eigens entwickeltes Kommunikationsprotokoll an die Maschinensteuerung übermittelt und verhindern bei inkorrektem Einfahren der Schneide einen Werkzeugcrash mit dem Bauteil.


WGP-Symposium Production for Tomorrow


Auf dem Symposium Production for Tomorrow der WGP (Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik) vermittelten Mitglieder Einblicke in die Herausforderungen und Möglichkeiten der Produktion von morgen. Die Vortra-genden, selbst allesamt Wissenschaftler an Universitäten und Instituten, veran-schaulichten mit ihren Vorträgen, wie sich die Fertigungstechnik in Deutschland mit den Trends der Branche befasst und befassen wird.


Mit seinem Keynote-Vortrag ging Prof. Eberhard Abele, damaliger Präsident der WGP und Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt, auf die Verbindung der Trends Mechatronik, Digitalisierung, Energiewandel, neue Fertigungstechnologien und Lernfabriken ein. Hierzu zeigte er eindrucksvolle Beispiele aus den jeweiligen Fachbereichen seiner WGP-Kollegen: intelligente Sensoriken zur Messung und Veranschaulichung von Maschinenbelastungen, Simulation und Optimierung von komplexen Fertigungsprozessen, CAM-Systeme in der Cloud, Konsequen-zen der digitalen Transformation sowie Möglichkeiten der additiven Fertigung. Prof. Hans-Christian Möhring vom Institut für Werkzeugmaschinen (IfW) der Universität Stuttgart veranschaulichte in seinem Vortrag die Möglichkeiten intelligenter Maschinenkomponenten. So bilden z.B. intelligente Lösungen zur Bauteilspannung, die Bauteilverzüge vermeiden sollen, als auch eine adaptive Prozessregelung zur Vermeidung von Oberflächenbeschädigungen beim Frä-sen komplexer Teile die Grundlage für selbstoptimierende Fertigungssysteme. Auch Prof. Berend Denkena, damaliger Vizepräsident und heutiger Präsident der WGP sowie Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugma-schinen (IFW) der Universität Hannover, griff diesen Gedanken auf und präsen-tierte Lösungen, um das dynamische Verhalten von Werkzeugmaschinen zu erweitern und so bisherige Grenzen im Fertigungsprozess zu verschieben. Prof. Jan C. Aurich, Leiter des Lehrstuhls für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK) der TU Kaiserslautern, berichtete über leistungssteigernde Bohrwerkzeuge mit angepassten Kühlschmierstoff-Austrittsöffnungen und -lagen. Mit modernen Methoden der Strömungssimulation (Computational-Fluid-Dynamics-(CFD)-Analyse) können solche Austrittsöffnungen und -lagen zunächst simulativ optimiert und anschließend in Realversuchen validiert werden.


Neue Schnittstelle zwischen Werkzeugmaschine und cyber-physischen Zusatzmodulen


Insbesondere die Sonderschau Industrie 4.0. bot spannende Einblicke in die produktionstechnische vernetzte Zukunft von morgen. Auch die wissenschaftli-che Seite ist auf dieser Sonderschau durch eine Vielzahl von Hochschulen vertreten gewesen. Ein Highlight war sicherlich das öffentlich geförderten For-schungsprojekts BazMod mit dem Ziel eine herstellerunabhängige standardi-sierte Schnittstelle zum Medien-, Daten- und Energieaustausch zwischen der Werkzeugmaschine und cyber-physischen Zusatzmodulen zu entwickeln. Somit wird eine neuartige Funktionserweiterung von Werkzeugmaschinen durch sensorische und aktorische cyber-physische Systeme (CPS) möglich, die bisher herstellerabhängig in die Werkzeugmaschine integriert war. Standardisierte Kontakte an der Planfläche erweitern die etablierte Hohlschaftkegel (HSK)-Aufnahme und ermöglichen somit eine intelligente Schnittstelle zur Daten- und Energieversorgung von intelligenten Werkzeugen. Die in die Spindel integrierte Signalübertragung ermöglicht eine Verbindung zur Maschine. Dadurch werden komplexe Signalempfänger, die bisher im Bearbeitungsraum an der Werkzeugaufnahme eingebaut wurden, überflüssig und werden die technischen Einsatzmöglichkeiten aktorischer Werkzeuge erweitert.


Ganzheitliche Werkzeugverwaltungssysteme


Auf der EMO Hannover standen im Themenbereich Industrie 4.0 ganzheitliche Werkzeugverwaltungssysteme im Vordergrund. Viele Präzisionswerkzeugher-steller - wie z.B. die Firmen Iscar, Gühring und Sandvik - aber auch Messspe-zialisten wie die Zoller GmbH aus Pleidelsheim lieferten intelligente Lagerlö-sungen für Werkzeuge, Komponenten und Zubehör. Dabei bieten solche Systeme weit mehr als nur eine geordnete und aufgeräumte Werkzeugverwal-tung. Der Kunde kann die Werkzeugkosten pro Bauteil exakt bestimmen, Werk-zeuge zügig und schnell bereitstellen lassen und eine falsche Werkzeugaus-wahl vermeiden. Intelligente Systeme weisen darüber hinaus eine Verbindung zur Werkzeugmaschine auf und erhalten eine Information über einen Werk-zeugbruch, lösen eine Neubestellung beim Werkzeuglieferanten aus und stellen dem Maschinenbediener ein baugleiches Werkzeug zur Verfügung. Durch solche Systeme werden Werkzeugströme innerhalb der Fertigung transparenter und übersichtlicher.


Mit Digitalisierungsinitiativen zur digitalen Fabrik


Der Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori präsentierte auf der EMO Hanno-ver 2017 viele Neuheiten. Als Highlight wurde die offene IIoT-Plattform (Indus-trial Internet of Thing) Adamos angekündigt, die am 01. Oktober 2017 mit 200 Experten ihren Dienst aufgenommen hat. Sie entstand aus der Allianz von DMG Mori, Dürr, der Software AG und Zeiss ASM PT und soll Lösungen für die digital vernetzte Produktion anbieten. Des Weiteren öffnet DMG Mori mit Open Connectivity den Zugang zu seinem Celos-Ecosystem, um einen durchgängi-gen digitalen Datenfluss selbst mit Fremdfabrikaten oder manuellen Arbeitsplät-zen zu ermöglichen und seiner Vision von einer digitalen Fabrik einen Schritt näherzukommen. Neben innovativen Softwarelösungen für die Vernetzung wurden mehrere Maschinenneuheiten vorgestellt. Hierzu gehören u.a. das noch steifere Horizontalbearbeitungszentrum NHX 6300 für die Titanbearbeitung, die hochdynamischen DMU 200/340 Gantry für die Großbauteilebearbeitung sowie die Mehrspindeldrehautomaten Multisprint 25/36, die mehr Produktivität bei der Bearbeitung von Langdrehteilen versprechen.


Erst sammeln, dann vernetzen


Die Vernetzung von Systemen kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen. Dabei stellt sich Werkzeugmaschinen-Anwendern die Frage, ob alle Daten sofort in die Cloud zu senden sind. Die Antwort lautet nein, wenn es nach Bosch Rexroth aus Lohr am Main geht. Das heutige Netz könnte die Kapazität gar nicht aufbringen, die notwendig wäre, um die zahlreichen Sensorinformatio-nen, die Werkzeugmaschinen heute schon bereitstellen können, in die Cloud zu überführen. Aus diesem Grund präsentiert Bosch Rexroth auf einer Maschine des Werkzeugmaschinenherstellers Pfiffner als Messeneuheit zur EMO Hannover den Data Analytics Server. Es handelt sich dabei um lokale, im Schaltschrank der Werkzeugmaschine eingebrachte zusätzliche Rechenleistung, die das Sammeln, Speichern und Analysieren von Maschinen- und Prozessdaten ermöglicht. Ziel dabei ist es, Daten vorab zu verarbeiten, um nur die wirklich benötigte, komprimierte Menge an Daten in die Cloud einzulassen und auf diese Weise eine Überlastung der Datenleitung zu vermeiden. Welche Daten sinnvollerweise versendet werden, wird sich allerdings noch zeigen müssen. Sie können jedoch vom Anwender über entsprechende Analysetools und Konfigurationsprogramme, die mit wenig Vorwissen bedienbar sind, selbst bestimmt werden.


Um Werkzeugmaschinen einen schnelleren Bearbeitungsstart zu ermöglichen, integriert Bosch Rexroth Messsensoren und Auswerteelektronik in ihre Linear-führungen, so dass absolute Positions-Istwerte in Echtzeit und ohne Referenz-fahrt erfasst werden können. Die Positioniergenauigkeit wird dank einer weite-ren Messeneuheit - einer aktiv temperierbaren Führungsschiene - zusätzlich erhöht. Ungenauigkeiten, die aus der Wärmedehnung des Führungssystems resultieren, sollen sich mit Einsatz dieser Neuentwicklung vermeiden lassen.


Connected Machining - Vernetzung ohne Cloud


Die Dr. Johannes Heidenhain GmbH aus Traunreut demonstrierte auf der EMO Hannover sein Funktionspaket Connected Machining, mit dem durchgängig digitales Job-Management für transparente Prozesse, zeitsparende Arbeitsab-läufe und eine erleichterte Nutzung der anfallenden Daten möglich werden. Die Messeneuheit Remote Desktop Manager von Heidenhain beispielsweise er-laubt mit einem Tastendruck direkt an der Steuerung den Zugriff auf im Netz-werk befindliche PCs und die darauf installierte Software. Bei der Demonstrati-on beschränkten sich die Traunreuter nicht nur auf ihren eigenen Messestand, sondern vernetzten gleich 22 Maschinen, die über das gesamte Messegelände verteilt waren. Um den Zustand der Maschinen zu prüfen, konnte der Weg über das große Messegelände eingespart werden, denn mithilfe der neuen Software StateMonitor reichte ein Blick auf den Bildschirm, um den Maschinenzustand über Status-Ampeln zu erfahren. Weitere Funktionen wie z.B. die Anzeige des aktuellen Bearbeitungsprogramms oder die Verwendung von Filtern, um nur Maschinen in einem bestimmten Betriebszustand darzustellen, vereinfachen Maschinenbetreibern die Arbeit. Heidenhain möchte die Connected Machining-Lösungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit 10 bis 15 Maschi-nen einsetzen. Aus diesem Grund entschieden sie sich bewusst gegen eine Cloud-Lösung und die damit verbundenen Risiken beispielweise hinsichtlich Datensicherheit. Die Vernetzung findet stattdessen auf lokalen Servern statt.


Digitalisierung der Wertschöpfungskette am Beispiel eines Drohnenbauteils


Die Siemens AG hat das Konzept für ihr Internet of Things (IoT)-Ecosystem Mind-Sphere als Digitalisierungsplattform für alle Industrien bereits auf der AMB 2016 vorgestellt. Auf der EMO Hannover 2017 wurde MindSphere erstmals demonstriert. Bei der Anwendung handelte es sich um die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette am Beispiel eines Spritzgussbauteils für eine Drohne. Werkzeugmaschinenhersteller und -betreiber konnten sich anhand solch konkreter Praxisbeispiele über Vorteile informieren, die ihnen die Verschmelzung der realen und virtuellen Welt bietet. Zu diesem Zweck band Siemens für die EMO über die App Manage MyMachine mehr als 200 Maschinen an MindSphere an. Damit konnten Besucher über Computer Live-Informationen über den ausgeführten Bearbeitungscode sowie den aktuellen Betriebszustand von Maschinen aus aller Welt abfragen. Eine derartige Offenheit erfordert mit Blick auf die Datensicherheit natürlich entsprechende Lösungen. Identify3D ist eine solche Sicherheitslösung, die die Nachverfolgbarkeit digitaler Fertigungsprozesse zum Schutz des geistigen Eigentums sicherstellt. Dabei können die verfügbaren Konstruktions- und Fertigungsdaten für technisch exakt spezifizierte Bauteile nur für eine begrenzte Anzahl genutzt werden.


Neben Vernetzungslösungen zeigte Siemens zudem neue Softwaretools, wie z.B. Analyze MyWorkpiece. Mit diesem graphischen Tool lässt sich bei einfa-cher Bedienung der Pfad der Werkzeugspitze visualisieren und analysieren, so dass unterschiedliche Verfahrgeschwindigkeiten und Werkzeugorientierungen übersichtlich aufbereitet und angezeigt werden können. Erst darauf aufbauend können Fehler erkannt und Optimierungen vollzogen werden. Das Programm arbeitet dabei unabhängig davon, ob der Bearbeitungscode mithilfe einer belie-bigen CAM-Software erstellt oder händisch programmiert wurde.


Auf dem Messestand präsentierte Siemens nicht nur neue Soft-, sondern auch neue Hardware. Multi-Touchdisplays haben sich als Bedienkonzept durchge-setzt, denn die Bildschirme arbeiten selbst in öliger, schmutziger und rauer Umgebung robust und zuverlässig. Aus diesem Grund stellte Siemens ihre neuen Bedienpanels im 16:9 Format und mit Multi-Touch-Bedienung vor. Man kann davon ausgehen, dass solche Panels in Zukunft die alten Steuerpulte verdrängen dürften.


Bei der mechanischen Metallbearbeitung reduzieren entstehende Vibrationen an Maschinenstrukturen die Produktivität von Werkzeugmaschinen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat Siemens einen aktiven Dämpfer entwickelt. Hinter der Bezeichnung Active Vibration Absorber verbirgt sich ein mechatronisches System für Werkzeugmaschinen, das Vibrationen an schwingungsanfälligen Strukturen reduziert. Das System von der Größe eines Schuhkartons mit der Gesamtmasse von etwa 20 kg ist dabei in der Lage, Beschleunigungen zu messen und im geregelten Betrieb mit Frequenzen bis zu 200 Hz und einer Schwingmasse von 10 kg aktiv entgegenzuwirken.


Maschine zu Mieten


Um die Flexibilität des Kunden weiter zu erhöhen, bietet der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller Gebrüder Heller Maschinenfabrik aus Nürtingen den Mietservice Heller4Use für Werkzeugmaschinen an. Dabei handelt es sich um die Maschinen H2000 und H5000, die ab sofort inklusive eines vollumfäng-lichen Servicevertrags gemietet werden können. Die Abrechnung erfolgt neben einer fixen monatlichen Pauschale abhängig von der Spindelnutzungszeit, d.h. der reinen Hauptnutzungszeit. Die Maschinen werden zusätzlich in das Ecosystem MindSphere von Siemens eingebettet und folgen somit dem aktuel-len Trend vernetzter Systeme. Maschinen auszuleihen hilft dem Kunden, Kapa-zitätsspitzen auszugleichen, ohne in eine neue Maschine investieren zu müs-sen. Nicht zuletzt kann er flexibel auf Hochlaufphasen reagieren.


Industrie 4.0-Plattform für die Verzahnung


Das Familienunternehmen Klingelnberg präsentierte auf der EMO Hannover ihren auf die Verzahnungsindustrie zugeschnittenen Industrie 4.0-Lösungsansatz, der auf einer IT-Plattform basiert. Kerngedanke dabei ist die konsequente Vernetzung und ganzheitliche Bereitstellung von Prozessinforma-tionen entlang der gesamten Prozesskette der Zahnradfertigung. Mit diesem Ansatz greift das Unternehmen mit Stammsitz in Hückeswagen den Leitgedan-ken der diesjährigen EMO Connecting systems for intelligent production auf. Die entstehende IT-Plattform GearEngine bildet das Rückgrat des cyber-physischen Closed Loop-Produktionssystems. Sie verwaltet als zentrales Bindeglied zwischen den Bearbeitungsmaschinen und weiteren Diensten, wie dem hauseigenen Werkzeugidentifikationssystem SmartTooling, Verzahnungsdaten, Produktionsmittel und die Teilehistorie in drei Datenbanken. Dazu melden die beteiligten Maschinen der Plattform individuelle Daten, z.B. über die eingesetzten Werkzeuge und Spannmittel, die bei der Bearbeitung des aktuellen Zahnrades beteiligt sind. Auf diese Weise ist der komplette Herstellungsprozess eines einzelnen Zahnrades nachvollziehbar. Darüber hinaus ist ein direkter Eingriff in die Produktion, z.B. durch Verbesserung der Bearbeitungsparameter zwischen der Bearbeitung von zwei Zahnrädern, möglich.


Erweiterter Service mit Datenbrillen im Rahmen von Industrie 4.0


Die Firma Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky aus dem schwäbi-schen Esslingen stellte im Rahmen seiner iX4.0-Initiative diverse neuartige Lösungen für das digitale Zeitalter vor. Neben einer cloudbasierten IoT-Plattform zur Aufnahme und Aufbereitung von Maschinen- und Prozessdaten, ist insbesondere die neue Service-Struktur mit Datenbrille hervorzuheben. Durch die Verwendung einer realtimefähigen Datenbrille kann der Kunde seine Maschine bei Ausfällen selbst reparieren. Ein Servicetechniker aus Esslingen bietet dabei visuelle Unterstützung an. Die Informationen und Hinweise werden dem Kunden über die Brille auf seine Maschine übertragen. Das spart Zeit und reduziert die Stillstandzeiten.


Integrierte Sensorik zur Vermeidung von Ausschuss


Die Firma Renishaw aus New Mills, Großbritannien, stellt als weltweit agieren-des Unternehmen im Bereich der Präzisionstechnik sein Portfolio an Systemen für Messtechnik und generative Fertigung vor. Im Rahmen der Konnektivität stellt Renishaw die integrierte Messung vor. Mit dem flexiblen Prüfgerät EquatorTM wird eine intelligente Prozessregelung angeboten, die eine vollau-tomatische Aktualisierung von Werkzeugkorrekturen im CNC-Fertigungsprozess ermöglicht. Durch die direkte Einbettung in die Fertigung werden Korrekturdaten vom Messgerät an die Maschine übergeben und bei der Fertigung anschließender Komponenten berücksichtigt. Somit lässt sich Aus-schuss durch ständiges Nachregeln einfach vermeiden.


Startups im Technologieumfeld - nicht nur Webapplikationen, sondern echte Hardware


Um große Bauteile unabhängig von der Bauteildimension flexibel und wirt-schaftlich bearbeiten zu können, beschreitet das Start-up Picum MT, das aus dem Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover entstand, neue Wege. Statt das Bauteil zur Bearbei-tungsmaschine zu bringen, wird der Picum One, ein etwa 100 kg leichter und intelligenter Werkzeugroboter mit eigener Single-Software-Solution und neuarti-ger Messtechnik, zum Bauteil gebracht. Dem Start-up zufolge werden somit Anschaffungs- und Betriebskosten sowie mit der Maschinengröße ansteigende Ungenauigkeiten vermieden. Das Picum-System dockt dabei an jeglichen Bauteilen an und bestimmt automatisch auf 15 µm genau seine Lage im Raum. Der Prototyp ist mit einer 5-Achs-Kinematik und einer 7,5 kW-Frässpindel ausgestattet und erledigt Aufgaben wie Bohren, Fräsen und Schleifen. In zukünftigen Entwicklungsstufen können durch Erweiterungen des Systems weitere Aufgaben wie Messen, Laserschneiden und 3D-Druck hinzukommen.


Eine Innovation im Bereich der Spindelfertigung stellt die Fa. Carbon-Drive GmbH aus Darmstadt vor. Das Gründungsprojekt aus der TU Darmstadt tritt als weltweit erster Hersteller von Vollcarbon-Motorspindeln für den Werkzeugma-schinenbau auf. Eine hohe spezifische Steifigkeit und Thermostabilität eröffnen eine Vielzahl von Vorteilen im Anwendungsfall. Durch die Massenreduktion des verwendeten Werkstoffs ist die Spindel bei sämtlichen Beschleunigungs- und Abbremsvorgängen um 50 Prozent schneller und senkt somit Energiever-brauch, Nebenzeiten und Kosten. Insbesondere lokal anpassbare Werkstoffei-genschaften eignen sich ideal für die Integration von Messtechnik zur Echtzeit-überwachung des Spanprozesses.


Schneller Drehen durch neuartige Eingriffssituationen


Durch zwei Innovationen kann das Drehen deutlich produktiver werden als bisher: Der schwedische Hersteller Sandvik Coromant hat zwei Schneidplatten zum Schruppen und Schlichten entwickelt, die bei angepassten Werkzeugbah-nen hohe Produktivitätsgewinne bei der Erzeugung von Drehkonturen verspre-chen. Durch einen veränderten Eingriff können deutlich höhere Vorschübe erzielt werden.


Für Vertikaldrehmaschinen bietet der Werkzeughersteller Vandurit aus Lever-kusen in Zusammenarbeit mit dem schwäbischen Werkzeugmaschinenherstel-ler Emag eine absolute Neuheit im Bereich des Drehens an. Bei dem so ge-nannten RollFeed-Verfahren wird die Werkzeugschneide im Schneideneingriff über eine Kontur abgerollt. Dadurch sind Vorschübe bei der Hartbearbeitung von 100 Cr6 (60 HRC+-2) von f = 0,4 bis 0,5 mm/U möglich. Zusätzlich können diese Werkzeuge länger eingesetzt werden, da sich der Schneidenverschleiß auf die gesamte Schneidkante verteilt. Für dieses Verfahren werden bisher zwei unterschiedliche Schneidplatten, für Schruppen und Schlichten, angeboten.


Effiziente Produktionsprozesse durch neuen Mehrspindelautomaten MS40C-8


Zur Herstellung von Präzisionsdrehteilen in hohen Stückzahlen bietet sich die Verwendung von Mehrspindelautomaten an. Bei diesem Maschinenkonzept wird pro Spindellage eine gewisse Bearbeitung durchgeführt, anschließend wird das Bauteil auf die nächste Spindellage getaktet und weiterbearbeitet. Nach mehreren Lagen ist das Bauteil fertig bearbeitet. Die Index-Werke, Esslingen, stellten mit dem MS40C-8 einen Mehrspindler mit 8 Spindeln und Ø 40 mm als Messeneuheit vor. Insbesondere die vielfältigen Möglichkeiten zur rückseitigen Werkstückbearbeitung der Bauteile stellt eine Abgrenzung zum Wettbewerb dar und bietet dem Kunden die effiziente Fertigung komplexerer Bauteile.


Neues 5-Achsen-Schleifcenter bietet mehr Flexibilität


Der schweizerische Maschinenhersteller Mägerle (United Grinding) aus Fehraltorf, , stellt auf der Messe ein neues 5-Achsen-Schleifcenter vor, welches hinsichtlich Flexibilität und Ausstattung neue Maßstäbe setzt. Neben dem klassischen Schleifen können auf dieser Maschine ebenso die Prozesse Fräsen und Bohren umgesetzt werden. Die hohe Flexibilität der im Wesentlichen im Aerospace-Bereich eingesetzten Maschinen lässt sich anhand verschiedener Merkmale verdeutlichen. Durch den simultanen Werkzeug- und Abrichtrollenwechsel werden Prozesse mit kontinuierlich abgerichteten Schleifscheiben ermöglicht und hohe profiltreue Abtragsraten auch bei langen Schnitten gewährleistet. Für eine optimale Kühlschmierstoffversorgung stehen über einen Düsenwechsler stets die richtigen Kühlschmierstoffdüsen in Abhängigkeit des Verfahrens und der eingesetzten Werkzeuge zur Verfügung. Mithilfe von in RFID-Chips gespeicherten Informationen an den Werkzeugen lassen sich aktuelle Daten zur Werkzeugidentifikation hinterlegen und die Fehlerwahrscheinlichkeit reduzieren.


Verzahnungsschleifen ohne Kühlschmierstoff


Der italienische Spezialist für die verzahnende Industrie Samputensili aus Bentivoglio stellte die weltweit erste Trockenschleifmaschine für Verzahnungen vor. Hierbei ist nach der Hartfeinbearbeitung der Verzahnung kein Kühlöl mehr erforderlich. Auf der SG 160 Skygrind wird die Schruppbearbeitung zunächst durch das Schälwalzfräsen und im Anschluss die Schlichtbearbeitung durch die Wälzschleiftechnik umgesetzt. Diese Maschine findet bereits erste Verwendung in der industriellen Anwendung. Durch die vollständige Umstellung auf trockene Bearbeitungsprozesse werden insbesondere die Energieeffizienz und die um-weltschonende Produktion in den Vordergrund gestellt.


Effiziente Fertigung von Rahmenstrukturbauteilen


Speziell für die Bearbeitung von Rahmenstrukturbauteilen bietet der bayerische Werkzeugmaschinenhersteller Grob-Werke aus Mindelheim die Maschinenvari-anten G500F, G520F und G600F an. Diese Maschinen sind durch einen großen Arbeitsraum, eine sehr hohe Flexibilität, guten Späneabtransport und eine hohe Maschinendynamik mit dem für die Leichtmetallbearbeitung optimierten Achsantrieb gekennzeichnet. Diese platzsparenden Maschinenvarianten sind sowohl für Trocken- bzw. MMS- als auch für Nassbearbeitung geeignet und können alleinstehend oder im Verbund mit anderen Maschinen in einer automatisierten Fertigungslinie stehen.


Kühllösung für Werkzeugmaschinen werden effizienter und intelligenter


Die Vernetzung von Systemen bindet auch Kältekompressoren mit ein. Kühl-systeme von Werkzeugmaschinen sollten exakte Temperaturregelungen er-möglichen, dabei effizient arbeiten und Zustandsdaten für Industrie 4.0-Anwendungen bereitstellen. Die Rittal GmbH & Co. KG, Herborn, erfüllt diese Anforderungen mit ihrer neuen flüssigkeitsbasierten Kühllösung Blue e+ Chiller. Das hessische Unternehmen hat es geschafft, durch Integration einer neuen Technologie mit verbraucherabhängiger Kompressor- und Lüftersteuerung 70 Prozent Energieersparnis zu erzielen. Dabei wird bereits im Standardprogramm eine geregelte Genauigkeit von 0,1 Kelvin eingehalten. Der Chiller verfügt des Weiteren über eine SPS-basierte integrierte Intelligenz, mit der die gemessenen Betriebsdaten wie elektrischer Strom und Spannung, Temperaturen und Temperaturunterschiede zur Realisierung eines Energiemonitors digital ausgewertet werden. Durch intelligente Verknüpfungen der gemessenen Daten werden weitere Betriebszustände indirekt abgeleitet, um beispielsweise den Verschmutzungsgrad des Filters zu überwachen. Zur Übermittlung der Betriebszustände an höhere Kontrollinstanzen steht ein Kommunikationsmodul zur Verfügung, das verschiedene Netzwerkprotokolle unterstützt.


Intelligente Lager- und Führungssysteme


Die Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt, präsentierte auf ihrem Messestand Neuheiten für die Überwachung von Linearführungssystemen und Spindellagern. Auch ein leistungsfähigeres neues Material für Hochleistungsla-ger hatten die Schweinfurter im Angebot. Angaben des Unternehmens zufolge sind Ausfälle in Führungssystemen am häufigsten auf unzureichende Schmie-rung zurückzuführen. Die mechatronische Linearführung INA DuraSense sichert daher durch bedarfsgerechte Schmierung eine lange Lebensdauer. Dazu misst ein Beschleunigungssensor, der am Führungswagen angebracht ist, die Vibrationen in der Nähe der Wälzkörper. Durch Auswertung der Signale im Frequenzbereich von 25 kHz wird während des Betriebs permanent ein abgeleiteter Kennwert ausgegeben, der angibt, ob der Schmierzustand ausreichend ist, und bei Bedarf eine automatische Nachschmierung auslöst. Dieses System verbessert die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit im eingesetzten Führungssystem. Der Zeitraum zwischen den Nachschmierintervallen ist zusätzlich ein Indikator für den Verschleißzustand. Angaben von Schaeffler zufolge werden die Nachschmierintervalle kürzer, je näher das verschleißbedingte Lebensdauerende erreicht wird. Durch vorbeugende Instandhaltung kann somit ein ungeplantes Versagen des Führungssystems verhindert werden.


Mit FAG SpindelSense stellte Schaeffler eine einbaufertige Überwachungsein-heit für die Hauptspindel vor, die unzulässige Belastungen erkennt. Hierzu sind Wirbelstromsensoren aus eigener Entwicklung integriert, die zwei radiale und eine axiale Verlagerung sowie zwei Verkippungen erfassen. Somit wird die Bewegung in allen fünf relevanten Achsen erfasst. Zudem wird die Temperatur über integrierte Temperatursensoren gemessen. Diese Signale werden einem Lagermodell zugeführt, das daraus die Wälzlagerpressung errechnet, mit zuläs-sigen Lagerkennwerten vergleicht und bei Überschreitung ein Warnsignal ausgibt. Anwender profitieren durch den Einsatz des neuen Systems von optimalen Betriebszuständen mit höchster Produktivität, ohne Überlastungen befürchten zu müssen.


Als weitere Neuheit demonstrierte Schaeffler ein High-Speed-Spindellager mit dem neuentwickelten Hochleistungswerkstoff Vacrodur. Die nominelle Lebens-dauer bei Einsatzfällen, in denen Mischreibung vorherrscht, wird gegenüber Lagern aus Wälzlagerstahl um das 25-Fache erhöht. Bei EHD-Reibung verlän-gert der neue Werkstoff die Lebensdauer des Spindellagers um das 13-Fache. Die Neuentwicklung ist damit prädestiniert für den Einsatz bei höchsten Be-triebs- und Grenzdrehzahlen.


Fazit


Die EMO Hannover 2017 zeigt, dass der Wandel zur Digitalisierung in der metallbearbeitenden Industrie gut angenommen wird. Es wurden zahlreiche IoT-Plattformen wie Adamos, Grob-Net 4 Industry oder MindSphere präsentiert, die eine fortschreitende Digitalisierung forcieren. Passend dazu präsentierten Hersteller zahlreiche Werkzeuge und Betriebsmittel, die - mit Sensoren und digitalen Kommunikationsschnittstellen ausgestattet - als Daten-Zulieferer für die digital vernetzten Produktionssysteme dienen. Die zukunftsweisenden Technologien verfolgen dabei dennoch klassische Ziele, wie nachvollziehbare Produktionsprozesse, optimierter Ressourceneinsatz, höhere Flexibilität und die Steigerung der Produktivität. Zu diesen Zielen tragen aber auch die bei der diesjährigen EMO Hannover vorgestellten zahlreichen technologischen Neuentwicklungen bei Maschinen, Werkzeugen und Maschinenkomponenten bei. Vor allem auf dem Gebiet der additiven Fertigung waren viele Innovationen zu sehen - eine Tatsache, die einen wirtschaftlicheren Einsatz der jungen Technologie sicher begünstigen wird.


Bilder: R. Eberhard, messekompakt.de, EBERHARD print & medien agentur gmbh

Autoren: Dipl.-Ing. Johann Kiesner, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Leibniz Universität Hannover,

Quelle: VDW

News

  • 18.12.2018
    Fraunhofer ILT: Neue Laserstrahlen für die Glasbearbeitung – geformt nach Kundenwunsch
  • 18.12.2018
    VDMA: „Schärfere Regeln für Auslandsinvestitionen sind der falsche Weg“
  • 18.12.2018
    HOTREC startet neue Plattform für Start-ups im Tourismus
  • 18.12.2018
    Zentrales Datenmanagement mit CLOOS C-Gate
  • 18.12.2018
    Auslandsmesseprogramm 2019 für Ernährung und Landwirtschaft festgelegt
  • 17.12.2018
    IPM 2019: Junge, urbane Zielgruppen stehen im Fokus der Obst-, Gemüse- und Kräutertage
  • 17.12.2018
    VDMA: "Ergebnis der UN-Klimakonferenz ist zu zögerlich"
  • 17.12.2018
    BITKOM: Tablet-Computer ist das beliebteste smarte Geschenk
  • 17.12.2018
    “Safe for the Future” mit hochkarätigen Referenten
  • 17.12.2018
    VCI: Ein erster Schritt zu einem echten globalen Klimaschutz
  • 14.12.2018
    Arburg auf der Plastec West 2019
  • 14.12.2018
    VDMA: Kleinstaaterei darf digitale Bildung nicht gefährden
  • 14.12.2018
    ZELLCHEMING-Expo präsentiert erstmalig eine „Straße der Instandhaltung“
  • 14.12.2018
    All for One Steeb AG: Umsatz liegt bei 332,4 Mio. EUR (+11%)
  • 14.12.2018
    IPM Essen 2019: Belgien ist das neue Partnerland
  • 14.12.2018
    2. WindEnergy trend:index veröffentlicht
  • 13.12.2018
    BIO Deutschland: Der Begriff Biotechnologie wurde vor 100 Jahren geprägt
  • 13.12.2018
    MakerBot führt den ersten Performance 3D-Drucker „Method“ ein
  • 12.12.2018
    IPB China mit großem Erfolg zu Ende gegangen
  • 12.12.2018
    CES 2019: Bosch zeigt die Mobilität der Zukunft schon heute
  • 12.12.2018
    VDMA: Klimaziele und Energiewende sind nur mit Power-to-X erreichbar
  • 12.12.2018
    Woodworking Events der NürnbergMesse: gemeinsam neue Märkte erschließen
  • 12.12.2018
    BayWa r.e. verkauft französischen Solarpark an Sonnedix und Allianz Global Investors
  • 11.12.2018
    Stratasys startet sein Academy-Programm in der DACH-Region
  • 11.12.2018
    All for One Steeb AG übernimmt SAP SuccessFactors Spezialist TalentChamp
  • 11.12.2018
    interpack alliance erschließt MEA-Region mit neuer Messe
  • 11.12.2018
    Digitalisierung der Pflege: Mehr politisches Engagement erwünscht
  • 11.12.2018
    Continental startet 2020 Produktion in Indien
  • 10.12.2018
    Bitkom fordert Nachbesserung bei E-Evidence-Verordnung
  • 10.12.2018
    EUROSOLAR und die Stadtwerke Marburg kooperieren zur 13. EUROSOLAR-Konferenz
  • 10.12.2018
    VDMA: "Keine Ausrede mehr für politische Gestaltungsverweigerung"
  • 10.12.2018
    F.R.A.N.Z.-Projekt mit Deutschem Nachhaltigkeitspreis Forschung ausgezeichnet
  • 10.12.2018
    Essen Motor Show feiert souveränen Start-Ziel-Sieg
  • 7.12.2018
    VDMA: Künstliche Intelligenz bringt die Unternehmen voran
  • 7.12.2018
    BayWa bietet Flottenanalyse für Fuhrparkbetreiber an
  • 7.12.2018
    VDIK: Deutscher Pkw-Markt 2018 erreicht annähernd Vorjahresniveau
  • 7.12.2018
    BITKOM: Was die Bundesländer alles für Startups tun
  • 7.12.2018
    Leuze electronic gewinnt den GIT SICHERHEIT AWARD 2019
  • 6.12.2018
    BITKOM: Die Computermaus wird 50
  • 6.12.2018
    Smart Farming Challenge: Italienische Forscher gewinnen BayWa Wettbewerb
  • 6.12.2018
    VDIK: Nutzfahrzeug-Markt 2018 wächst um 4,8%
  • 6.12.2018
    Covestro schließt 1,5 Mrd. Euro Aktienrückkauf ab
  • 6.12.2018
    BITKOM: Versicherung der Zukunft muss einfach sein – und digital
  • 6.12.2018
    Weltweite Untersuchung: Junge Deutsche gründen selten ein Unternehmen
  • 6.12.2018
    BayWa r.e. und LONGi Solar Technology unterzeichnen wegweisenden globalen Rahmenvertrag
  • 5.12.2018
    BITKOM sieht Aufbruchssignal für Künstliche Intelligenz
  • 5.12.2018
    Inspiration für neue Geschäftsfelder auf der viscom 2019
  • 5.12.2018
    VDMA: Starkes Wachstum trotz Verunsicherungen
  • 5.12.2018
    DIHK: Chinas neue Rolle in der Welt – die Chancen nutzen
  • 5.12.2018
    Lufthansa Aufsichtsrat beschließt Vorstandserweiterung
  • 5.12.2018
    ifaa: Die Künstliche Intelligenz verändert die Welt – Deutschland muss aufholen
  • 4.12.2018
    Schümann thematisiert auf der Biofach 2019 die Analogie von Inhalt und Verpackung
  • 4.12.2018
    bne: EU-Parlament gegen Doppelbelastung von Stromspeichern
  • 4.12.2018
    Heim+Handwerk 2018: Wohngenuss und Besinnlichkeit
  • 4.12.2018
    VdS-BrandSchutzTage 2018 öffnen heute ihre Tore
  • 4.12.2018
    Koelnmesse: photokina 2019 abgesagt - Nächste Termin im Mai 2020
  • 4.12.2018
    VdS-Brandschutztagen 2018: Siemens AG - Brandschutz als „Rundum-sorglos-Paket“
  • 4.12.2018
    Digitalgipfel: BJDW mahnt schnelle Umsetzung der KI-Strategie an
  • 4.12.2018
    Nordex-Gruppe setzt auf Cumulocity IoT der Software AG
  • 3.12.2018
    BITKOM: Wirtschaft hat hohe Erwartungen an die Blockchain
  • 3.12.2018
    FKM: Kennzahlen zu 178 deutschen Messen im FKM-Bericht 2017
  • 3.12.2018
    Stellvertretende Vorsitzende des AUMA im Amt bestätigt
  • 3.12.2018
    INTERNORGA bündelt digitale Neuheiten des Außer-Haus-Marktes
  • 3.12.2018
    Treffen des Kassel Convention Network mit 32 Mitgliedern
  • 3.12.2018
    AWS 2018: Software AG und Amazon Web Services geben Ausbau ihrer Beziehung bekannt
  • 3.12.2018
    INTERNORGA setzt auf neues Hallenkonzept für 2020
  • 30.11.2018
    Carrefour und STILL realisieren größtes Brennstoffzellen-Stapler-Projekt in Europa
  • 30.11.2018
    Arburg auf der Interplastica 2019 in Moskau
  • 30.11.2018
    Leitmesse IHM entwickelt „Trendmap Handwerk“
  • 30.11.2018
    Bosch vernetzt die Welt
  • 30.11.2018
    BITKOM: Attacken auf deutsche Industrie
  • 30.11.2018
    Verband der Bahnindustrie neues Mitglied im AUMA
  • 30.11.2018
    BITMi-Vorstand wiedergewählt
  • 29.11.2018
    BMW als offizieller Partner der Art Basel in Miami Beach 2018
  • 29.11.2018
    Deutsche Messe AG sortiert Digitalthemen neu
  • 29.11.2018
    BayWa Venture GmbH beteiligt sich an irischem Start-up FarmHedge Ltd.
  • 29.11.2018
    BSW-Solar: Solardeckel überschattet Sonderauktionen
  • 29.11.2018
    Covestro wird Hauptanteilseigner am Joint Venture DIC Covestro Polymer in Japan
  • 29.11.2018
    VCI: Für besseres handelspolitisches Klima auf dem G20-Gipfel sorgen
  • 29.11.2018
    BayWa r.e. installiert bis zu 10.000 Module täglich im Solarpark Don Rodrigo
  • 28.11.2018
    PaintExpo 2020 verzeichnet starke Nachfrage nach Standplätzen
  • 28.11.2018
    opti 2019: Zukunftsthema Customer Journey im opti SHOWCASE
  • 28.11.2018
    PSI 2019 mit zahlreichen Neuerungen
  • 28.11.2018
    Stadtwerke Lübeck optimieren Wärmeerzeugung mit BoFiT von ProCom
  • 28.11.2018
    BayWa r.e. erwirbt Projektrechte für 19 MW Windpark von Brookfield Renewable Partners
  • 28.11.2018
    Spotahome gewinnt HelloFresh Vizepräsidenten als neuen CPO
  • 28.11.2018
    Ferien-Messe Wien 2019: 32 Stunden Urlaubsfeeling in der Messe Wien
  • 28.11.2018
    Junge, urbane Zielgruppen stehen im Fokus der IPM ESSEN 2019
  • 27.11.2018
    Die Elektronik der Zukunft ist smart und sicher
  • 27.11.2018
    ProSweets Cologne: Verpackungen für Süßwaren
  • 27.11.2018
    Karlsruhe mit neuer Fachmesse SBM EXPO
  • 27.11.2018
    VCI: Die Mini-Entlastung beim EEG ist teuer erkauft
  • 27.11.2018
    Trina Solar erhält erneut Goldmedaille in bekanntem CSR-Rating
  • 26.11.2018
    Mode Heim Handwerk zählt rund 40.000 Besucher
  • 26.11.2018
    K 2019: Neue Technologien als Innovationstreiber
  • 26.11.2018
    JAGEN UND FISCHEN 2019: Wissenstransfer in anspruchsvollen Foren
  • 26.11.2018
    RKWs Imagefilm gewinnt den German Design Award
  • 26.11.2018
    VDMA: Wildwuchs von Cybersecurity stoppen!
  • 26.11.2018
    SAERTEX® gewinnt JEC Asia-Award 2018 und AVK Award
  • 26.11.2018
    BITKOM: Fast jeder zehnte Bauer setzt auf Drohnen
  • 26.11.2018
    Smart Systems Integration 2019: Anmeldungen für Barcelona laufen
  • 23.11.2018
    ZELLCHEMING-Expo 2019 präsentiert zahlreiche Keyplayer
  • 23.11.2018
    Lufthansa gründet eine smarte B2B-Plattform fürs Reisen
  • 23.11.2018
    Covestro baut digitale Forschung und Entwicklung au
  • 23.11.2018
    IDS 2019: Durch digitale Tools werden die Karten neu gemischt
  • 23.11.2018
    BITKOM: Premiere der Smart Country Convention setzt Maßstäbe
  • 23.11.2018
    BBE: Rückenwind für die Bioenergie aus den Bundesländern
  • 23.11.2018
    creditshelf setzt Wachstumskurs auch im dritten Quartal 2018 fort
  • 22.11.2018
    BIO Deutschland: Mit schneller Diagnostik Todesfälle verhindern
  • 22.11.2018
    VDE-Studie: Deutschland steuert auf riesige Ingenieurlücke zu
  • 22.11.2018
    IHM 2019: Beispiele für geniale Zusammenarbeit
  • 22.11.2018
    Schuler AG: Erste Laser Blanking Line für Asien
  • 22.11.2018
    IPM ESSEN 2019 wird zum wichtigsten Treffpunkt der grünen Branche
  • 22.11.2018
    vialytics und JobKraftwerk erhalten den Smart Country Startup Award 2018
  • 21.11.2018
    COLOGNE FINE ART 2018 lädt zum Entdecken ein
  • 21.11.2018
    Rekord-Besucherzahlen zur INDOPLAS, indopack und indoprint 2018
  • 21.11.2018
    3D-Druckfertigung von Metallteilen bricht eine neue Ära an
  • 21.11.2018
    KZBV: Die zahnärztliche Einzelpraxis hat Zukunft
  • 21.11.2018
    Messe Augsburg führt bekannte OFF-GRID Fachveranstaltung gemeinsam mit Phaesun weiter
  • 21.11.2018
    FOOD & LIFE 2018:
  • 21.11.2018
    Rekord-Auftragseingang bei CLOOS
  • 20.11.2018
    Die Koelnmesse trennt sich von Geschäftsführerin Katharina C. Hamma
  • 20.11.2018
    BITKOM: Weiterbildung hat in Unternehmen großen Stellenwert
  • 20.11.2018
    Hamburger Motorradtage 2019: Motorradmesse feiert ihren 25. Geburtstag
  • 20.11.2018
    Akotherm GmbH mit der Ehrenplakette ausgezeichnet
  • 20.11.2018
    VDMA: Maschinenbau macht weiter Tempo im Export
  • 20.11.2018
    BIOFACH AMERICA 2018: Hohe Internationalität und ausgezeichnete Stimmung
  • 20.11.2018
    KUTENO Kunststofftechnik Nord setzt Wachstumskurs fort
  • 19.11.2018
    Motorradwelt Bodensee dreht zum 25. Jubiläum doppelt auf
  • 19.11.2018
    Wegweisende Weltpremieren und Rekorde auf der Formnext 2018
  • 19.11.2018
    FAMILIENMESSE: 30.000 BesucherInnen auf Familienmesse
  • 19.11.2018
    Raycatch: BayWa r.e. Ventures und DSM Venturing investieren in PV-Startup
  • 19.11.2018
    BayWa r.e. nimmt Speicher für Agrophotovoltaik-Anlage in Betrieb
  • 19.11.2018
    Intern. Composites Congress (ICC) mit neuem Konzept ab 2019
  • 19.11.2018
    AUMA: Deutsche Messeveranstalter mit starkem Auslandsprogramm
  • 16.11.2018
    VCI: Volle Transparenz und Nachvollziehbarkeit für alle Akteure
  • 16.11.2018
    Formnext 2018: Ricardo Simian gewinnt purmundus Challenge
  • 16.11.2018
    BITKOM: In jedem Laden bargeldlos bezahlen können
  • 16.11.2018
    China Import Expo Show: SINGULUS TECHNOLOGIES unterzeichnet weitere Vereinbarungen
  • 16.11.2018
    FeuerTrutz 2020 mit neuem Termin und neuer Hallenkonstellation
  • 16.11.2018
    Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie steuert auf Rekordkurs
  • 15.11.2018
    VdS-BrandSchutzTage mit umfangreichem Fachprogramm
  • 15.11.2018
    VDMA: EU-Austritt Großbritanniens - Neue Hoffnung, aber keine Entwarnung
  • 15.11.2018
    Bitkom-Präsident Achim Berg zur „Strategie Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung
  • 15.11.2018
    Der Classic & Prestige Salon bei der Essen Motor Show 2018
  • 15.11.2018
    XJet stellt auf formnext neues Keramikmaterial vor
  • 15.11.2018
    Grüner Laser von TRUMPF druckt Kupfer und Gold
  • 14.11.2018
    Formnext 2018 startet mit hoher Besucherresonanz
  • 14.11.2018
    Bosch bringt das weltweit erste gebogene Kombiinstrument auf die Straße
  • 14.11.2018
    BSI gewinnt mit Methoden der Künstlichen Intelligenz zwei Disziplinen der CHES 2018 Challenge
  • 14.11.2018
    EWM AG im Dialog mit dem deutschen Metallhandwerk
  • 14.11.2018
    COMPOSITES EUROPE 2018: Mit Leichtigkeit zum Erfolg
  • 14.11.2018
    MEDICA 2018 und COMPAMED 2018 erfolgreich gestartet
  • 13.11.2018
    RKW und Danone Waters: Eine Fünf-Sterne-Partnerschaft
  • 13.11.2018
    BayWa mit positivem Ausblick für das Geschäftsergebnis 2018
  • 13.11.2018
    BIOFACH 2019: Weltleitmesse schreibt Erfolgsgeschichte fort
  • 13.11.2018
    Das "Zukunftsforum Brandschutz" auf den VdS-BrandSchutzTagen 2018
  • 13.11.2018
    OFF-GRID Experts Workshop zieht um
  • 13.11.2018
    FOOD & LIFE 2018: Bühne frei für die jungen Wilden
  • 13.11.2018
    Valve World Expo 2018 - die durchs Feuer gehen
  • 12.11.2018
    BioFach: Bio weltweit weiter auf Wachstumskurs
  • 12.11.2018
    Fraunhofer ILT: Laserpolieren in Forschung und Industrie
  • 12.11.2018
    VDMA: SWIFT muss für alle Banken weltweit offenbleiben!
  • 12.11.2018
    VDE warnt: Deutschland läuft Künstlicher Intelligenz hinterher
  • 12.11.2018
    interplastica 2019 in Moskau weiterhin auf Erfolgskurs
  • 9.11.2018
    Messe Düsseldorf: Indisches Messequartett überzeugt
  • 9.11.2018
    5. IRES-Symposium zu Speichertechnologien am 8.11.18 in Berlin
  • 9.11.2018
    Bundeshaushalt enthält erstmals 50 Millionen Euro für Games-Förderung
  • 8.11.2018
    Zwei neue INVENIO-Gesellschaften gegründet
  • 8.11.2018
    Erfolgreiche CEBIT-Events in Asien
  • 8.11.2018
    EU fördert Projekt des Grünen Punkts
  • 8.11.2018
    VDMA: Amerikas Handelspolitik braucht eine Korrektur
  • 8.11.2018
    Covestro erhält Nachhaltigkeitspreis von Henkel
  • 8.11.2018
    „Ost-Holland“ ist die Partnerregion der Reise + Camping 2019
  • 8.11.2018
    TeleTrusT Innovationspreis für Industriefirewall mbNETFIX
  • 8.11.2018
    Ralph Büchi soll Aufsichtsratsvorsitzender von Axel Springer werden
  • 8.11.2018
    SCHMOLZ + BICKENBACH steigert EBITDA im 3. Quartal
  • 7.11.2018
    VCI: Chemieindustrie verliert weiter an Fahrt
  • 7.11.2018
    Organische und gedruckte Elektronik erwartet 2018 ein Umsatzwachstum A
  • 7.11.2018
    Der Grüne Punkt: Kreislaufwirtschaft bei Verpackungen weltweit gefragt
  • 7.11.2018
    VCI: Unternehmen nicht länger hinhalten
  • 7.11.2018
    Mode Heim Handwerk 2018: NRWs größte Verbrauchermesse
  • 7.11.2018
    drupa 2020: Messe Düsseldorf verzeichnet beeindruckenden Buchungsstand
  • 6.11.2018
    BITKOM: Bewerbungsgespräche per Video sind die große Ausnahme
  • 6.11.2018
    Messe Karlsruhe erweitert Portfolio um Platformers‘Days
  • 6.11.2018
    VCI: Chemieindustrie zeigt Potenzial bei Digitalisierung
  • 6.11.2018
    VDMA: Verunsicherung belastet die Auftragsbücher der Maschinenbauer
  • 6.11.2018
    CIM Europe 2019: E-Mobility weiterhin im Fokus
  • 6.11.2018
    formnext 2018: Rasantes Wachstum bei XJet setzt sich fort
  • 6.11.2018
    Dr. Walser Dental: Ausgezeichnet beim Demografie Exzellenz Award
  • 5.11.2018
    BSW-Solar: Solarwirtschaft kritisiert geplante Einschnitte bei der Photovoltaik-Förderung
  • 5.11.2018
    Trina Solar liefert 190 MW seiner TrinaPro PV-Lösung für großes Solarkraftwerk in Spanien
  • 5.11.2018
    BITKOM: Industrie setzt zunehmend auf Cyberversicherungen
  • 5.11.2018
    BDEW: Erneuerbare decken 38% des Stromverbrauchs
  • 5.11.2018
    VDIK: Pkw-Markt im Oktober rückläufig
  • 5.11.2018
    Continental stärkt weltweites Geschäft mit Schwingungstechnologie“
  • 5.11.2018
    offerta überzeugt als verkaufsstarke Plattform
  • 5.11.2018
    Jörg Zeißig verstärkt ab 2019 die Geschäftsführung von Holtmann Messe + Event
  • 2.11.2018
    Messe Karlsruhe erweitert Portfolio um Platformers' Days
  • 2.11.2018
    Grugahalle erhält Auszeichnung als Big Beautiful Building
  • 2.11.2018
    VDMA: Regierung verschärft Fachkräftemangel
  • 2.11.2018
    VIVANESS 2019: Naturkosmetik verfügt über enormes Potenzial
  • 2.11.2018
    Messe Frankfurt: Messehalle 12 eingeweiht
  • 2.11.2018
    Fraunhofer IWU: Mit Ultraschall zur Produktivitätssteigerung
  • 1.11.2018
    VDE startet in Singapur „Executive Circle for Sustainable Energy Systems“
  • 1.11.2018
    Schüco Middle East mit erfolgreicher Projektarbeit
  • 1.11.2018
    BSW-Solar: Einigung zum Ökostrom-Ausbau läuft ins Leere
  • 1.11.2018
    LOCATIONS Mainz 2018: Reale Kontakte und emotionales Erleben
  • 31.10.2018
    VDMA: Brasilien braucht starke Demokratie und wirtschaftspolitische Reformen
  • 31.10.2018
    K 2019 greift zukunftsweisende Leitthemen für die Polymerbranche auf
  • 31.10.2018
    BUND Naturschutz in Bayern und N-ERGIE fordern dezentrale Energiewende
  • 31.10.2018
    opti 2019: Kleine Linsen, großes Potenzial
  • 31.10.2018
    Optometron schafft 40% Umsatzplus bei LED-Beleuchtungen
  • 31.10.2018
    VARTA Microbattery und VARTA Storage auf der Medica 2018
  • 31.10.2018
    HOBART Gläserspülmaschine GP gewinnt „Zloty Medal“
  • 30.10.2018
    SMC auf der FMB 2018
  • 30.10.2018
    BITKOM: Drei von zehn Unternehmen lagern Cloud-Lösungen aus
  • 30.10.2018
    John Schweitzer in den Vorstand der SOFTWARE AG berufen
  • 30.10.2018
    game kritisiert DOSB-Entscheidung zu eSports
  • 30.10.2018
    Deutsche Klebstoffindustrie: Wachstum hält an Die deutsche Klebstoffindustrie konnte im
  • 30.10.2018
    Lufthansa reduziert Wachstum im kommenden Jahr
  • 30.10.2018
    viscom 2019: Neues Wissen für Werbetechniker und Digitaldrucker
  • 30.10.2018
    SYSGO ist Mitglied im AUTOSAR-Konsortium
  • 30.10.2018
    Trina Solar liefert die größte schwimmende PV-Anlage in Europa
  • 29.10.2018
    Groupe GM gibt eine neue Hotelkosmetiklinie mit Courrèges bekannt
  • 29.10.2018
    New Heritage 2018: Acht einzigartige Manufakturen aus Portland (Oregon) stellen aus
  • 29.10.2018
    CleanWeld™ ? Ein völlig neuer Ansatz beim Faserlaserschweißen
  • 29.10.2018
    BITKOM: Marketingbudget fließt vor allem in Events und Online
  • 29.10.2018
    glasstec 2018 feiert erfolgreiches Jubiläum
  • 29.10.2018
    ORGATEC 2018: Internationaler, emotionaler, kreativer
  • 26.10.2018
    SPS IPC Drives 2018 ermöglicht einen einmaligen Marktüberblick
  • 26.10.2018
    BITKOM: Vertrauen in Datensicherheit auf Fünf-Jahres-Hoch
  • 26.10.2018
    VDMA: Genug Spielraum für Steuerentlastungen
  • 26.10.2018
    Europäische Investitionsbank fördert smarte Energieprojekte
  • 26.10.2018
    FMB 2018: Habasit präsentiert leistungsstarke Zahnriemen für die einfache Montage
  • 26.10.2018
    ERA-NET-Bioenergy: Aufruf zur Einreichung europäischer Forschungsprojekte
  • 26.10.2018
    INTERMOT customized entwickelt sich hervorragend
  • 25.10.2018
    Covestro: Solide Ergebnisse in zunehmend herausforderndem Marktumfeld
  • 25.10.2018
    BITKOM: Gute Job-Aussichten für Daten-Spezialisten
  • 25.10.2018
    Gastronomie und Hotellerie küren Jugendmeister

Mobile Website

Unsere Website ist IPhone, IPad und Co. kompatibel.